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Ein Tag des Glücks
Und wieder in der Stunden flücht'gem Tanz,
Gleich einem Traume, ist die Zeit entschwunden,
Und wieder hat in Deinen Lebenskranz
Als neue Blüte sich ein Jahr gewunden.
Die Tage, sie entfliehn so windesschnell,
Gleich welken Blättern, die vom Baum sich lösen.
Heil Dir, wenn jeglicher Dir sonnenhell
Ein Tag des Glücks, der Freude nur gewesen.
Und hat von Dir auch seinen schweren Zoll
Des Lebens dunkler Genius genommen,
Und blieb auch Dir nicht fern der Schmerz, dann soll
Ein neues Jahr, ein besseres Dir kommen;
Nicht eines nur, nein, eine reiche Zahl
Von Jahren soll das Schicksal Dir gewähren,
Und jegliches von ihnen soll der Strahl
Der Freude und des reichsten Glücks verklären!
Die Festtage des
Lebens, 1856
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